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Handchirurgie

Die Handchirurgie umfasst die Diagnostik und Therapie (operativ und konservativ) von Verletzungen, angeborenen und erworbenen Funktionsstörungen sowie entzündlichen und nicht entzündlichen Erkrankungen der Hand und des Armes.

Handverletzungen

Schnittverletzungen, Stürze, Arbeitsunfälle usw. können zu akuten Verletzungen der Hände wie Quetschungen, Knochenbrüchen, Durchtrennungen von Sehnen, Nerven und Gefäßen, Reißen von Bändern und zu Hautdefekten führen, die eine sofortige operative oder konservative Behandlung erforderlich machen. Auch angeborene Fehlbildungen, durch Abnutzungserscheinungen entstandene Veränderungen oder einstige Verletzungen und Unfälle hinterlassen Folgen, die einer späteren Korrektur bedürfen. Die Behandlung der Nervenverletzungen, ihrer Folgeschäden oder die Nervenkompressionssyndrome sowohl der oberen als auch der unteren Extremität gehören ebenfalls in dieses Fachgebiet. 
Im Verlauf der Rheumatoiden Arthritis (Rheuma) sind auch die Hände sehr oft betroffen. Die Rheuma-Chirurgie der Hände versucht durch spezielle Eingriffe in diesem Bereich die Funktion möglichst zu erhalten oder wiederherzustellen.

Unser angestrebtes Behandlungsziel ist die Erhaltung oder Wiederherstellung einer gut fühlenden, greiffähigen, beweglichen und schmerzfreien Hand. Die handchirurgischen Eingriffe können fast immer ambulant durchgeführt werden.


Übersicht der wichtigsten Themenbereiche aus der Handchirurgie

  • Akutversorgung
  • Nervenkompressionssyndrome (Karpaltunnelsyndrom, N. Ulnaris Syndrom…)
  • Dupuytrensche Erkrankung
  • Gelenkprothetik, Arthroplastik
  • Rheumachirurgie
  • Mikrochirurgische Knochenwiederherstellung
  • Handgelenk und Handwurzel
  • Handinfektionen (Septische Hand)
  • Funktionswiederherstellung bei Lähmungen (Motorische Ersatzoperationen)
  • Schmerztherapie, Reflexdystrophie

 

Was ist eine Daumensattelgelenkarthrose genau, was passiert im Körper?

Die Daumensattelgelenkarthrose ist die häufigste Handgelenksarthrose in Deutschland:
30% aller Frauen über 50 Jahren sind betroffen, insgesamt 10% aller Deutschen.

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Daumensattelgelenksarthrose

Eine Beweglichkeit, die von der Daumensattelgelenkarthrose schmerzhaft eingeschränkt wird. Der Grund: Die Knorpel, die einzelne Gelenkteile verbinden, sind abgenutzt. Deshalb reiben die Knochen direkt aufeinander. Durch diesen Druck können sich zudem Knochenwülste bilden, einzelne Knochenteile abgelöst und noch stärkere Schmerzen verursacht werden.

Der Ursprung einer Rhizarthrose kann völlig unterschiedlich sein: Ein Sturz, der ohne sichtbare Verletzung einhergeht, aber eine Fehlstellung verursacht. Permanente, einseitige Beanspruchung des Daumensattelgelenks und dadurch Verschleiß der Knorpel. Starker Druck durch die Bedienung schwerer Arbeitsgeräte.


Was kann man gegen die Schmerzen tun?


Die Behandlungsmöglichkeiten der Daumensattelgelenkarthrose.

Eine Arthrose ist leider irreparabel. Was die Handgelenkchirurgie zu leisten vermag: Schmerzen lindern, im Idealfall sogar ganz nehmen, die Beweglichkeit des Gelenks wiederherstellen.

Zunächst wird eine nicht-operative Behandlung empfohlen. Das Daumensattelgelenk wird ruhig gestellt, Entzündungshemmer verabreicht. Auch Ergotherapie und Physiotherapie können Schmerzen verringern. Allerdings bekämpfen diese Maßnahmen nur die Symptome, nicht die Ursache der Rhizarthrose. Deshalb ist eine Operation meist unumgänglich.

Der Ablauf einer Resektions-Suspensions-Arthroplastik / Resektionsarthroplastik:

Es wird ein 3- 4 cm großer Schnitt am daumenseitigen Handgelenk vorgenommen, das große Vieleckbein wird operativ entfernt (Resektion). Nun wird der erste Mittelhandknochen mit der Hälfte der speichenseitigen Handgelenksbeugesehne fixiert (Suspension). In einigen Fällen wird diese Aufhängung nicht vorgenommen (Resektionsarthroplastik), da auch ohne Fixierung ein gutes Ergebnis erzielt werden kann.

Durch die Entfernung des großen Vieleckbeins entsteht eine Lücke zwischen dem ersten Mittelhandknochen und dem Kahnbein. Im natürlichen Genesungsprozess wird diese Lücke durch Narbengewebe aufgefüllt. So bildet sich ein ‘künstliches Gelenk’, das die Beweglichkeit des Daumens mit deutlich reduzierten, oftmals gänzlich ohne Schmerzen, zulässt.

 

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Operation

  • Durchführung der Operation: Kurzstationär, in Betäubung des Armes(Plexusanästhesie)
  • OP-Dauer: Ca. 1 h
  • Nach der Operation: Rechnen Sie mit einer fünfwöchigen Ruhigstellung des Daumens — Daumenendgelenk sowie Handgelenk werden jedoch nicht ruhiggestellt

 


Behandlung der Dupuytrenschen Kontraktur, Morbus Dupuytren 

Überwiegend sind davon Männer ab 50 Jahren betroffen, Frauen etwas später. Wir können die kleinen Knötchen in der Handinnenfläche und die sich deutlich abzeichnenden Fingerstränge schnell als Symptome erkennen.

Nach eingehender Untersuchung, Ihren Hinweisen zum Krankheitsverlauf, Einschränkungen oder Schmerzen wird die geeignete Behandlung empfohlen — das muss nicht zwangsläufig eine Operation sein!

Das Bindegewebe unter der Haut der Handflächen hat eine wichtige Funktion:

Es schützt die darunterliegenden Nerven und Sehnen — sei es beim Abstützen der Hand oder bei einem beherzten Griff. In dieser sogenannten Fascienschicht kann es jedoch zu (gutartigen) Wucherungen oberhalb der Beugesehnen kommen:

Die Verdickungen behindern die Streckung einzelner oder mehrerer Finger. Nach und nach schrumpft das Gewebe oberhalb der Sehnen in der Hohlhand. Das Ergebnis: die betroffenen Finger bleiben gekrümmt und lassen sich nicht mehr strecken. Das kann schmerzen, und im Verlauf die Funktion der Hand nachhaltig beeinträchtigen.

Die Dupuytrensche Kontraktur verläuft schubweise. Manche Betroffene haben lange Zeit keine Beschwerden, und plötzlich verschlimmert sich die Krankheit. Bei anderen bleibt ein Leben lang eine nicht weiter störende Knötchenbildung bestehen, die keiner Operation bedarf.


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Dupuytrensche Kontraktur                                                                                              Nach der Dupuytrenschen Kontraktur OP

 

Die Phasen der Erkrankung

Ich empfehle in der Regel eine Operation, wenn der Finger bereits etwas in die Hohlhand gezogen wird, also nicht mehr durchgestreckt werden kann. Ist die Knotenbildung in der Hohlhand jedoch schmerzhaft, operiert man Knoten bereits, wenn die Dupuytrensche Kontraktur noch nicht ausgeprägt ist.


Stadium I.
Es haben sich Fibrosen gebildet, die als Knötchen oder flächige Verhärtungen auftreten. Eine leichte Kontraktur liegt bereits vor.

Stadium II. und III.
Das Gewebe verhärtet sich weiter. Hiervon sind meist der Ringfinger und der kleine Finger betroffen, die dadurch eine Fehlstellung ausbilden. Die Beugekontraktur ist bereits ausgeprägter (Krümmung zwischen ca. 45 bis 135°).

Stadium IV.
Bleibt die Krankheit lange unbehandelt, kann es zu nachhaltigen Schäden in den Gelenken der betroffenen Finger kommen: Diese krümmen sich und können nicht mehr ausgestreckt werden.

Die angewendete Methode ist die sogenannte partielle Aponeurektomie: dabei werden die betroffenen Bindegewebsanteile entfernt.

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Die Operation

 

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